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Tarif- und Besoldungsrunde 2016 (TVöD)
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Position:   Tarifverhandlungen TVöD 2016 / Zeitplan und Forderungen

Aktuelles:

Flugblatt: Mitgliederbefragung

Flugblatt: Das Ergebnis

Warnstreikaufruf KIT

Flugblatt 2.Verhandlungsrunde

Pressemitteilung Bsirske

Flugblatt Verhandlungsauftakt

Forderungsbeschluss BTK

Kein Eingriff in das Leistungsrecht

Flugblatt Tarifrunde TVöD 2016

Pressemitteilung kickoff

Aufruf KA
Mitglieder
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Öffentlicher Dienst Bund und Kommunen:
Mitgliederbefragung ergibt 78 Prozent Zustimmung – Bundestarifkommission nimmt Tarifergebnis an

Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst der Vereinten Dienst-leistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Dienstag (31. Mai) das Tarifer-gebnis für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen angenommen. Zuvor waren die ver.di-Mitglieder in Bundesverwaltungen, Behörden, kommunalen Einrichtungen und Unterneh-5 men zu ihrer Meinung über das Verhandlungsergebnis vom 29. April 2016 befragt worden und hatten diesem Ergebnis im Rahmen der Mitgliederbefra-gung mit deutlichen 78 Prozent zugestimmt. Die Bundestarifkommission folgte diesem Votum und nahm das Tarifergebnis mit großer Mehrheit an. Damit sind die Tarifverhandlungen endgültig abgeschlossen.
-> Pressemitteilung



Ergebnis
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Ergebnis bei Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst (TVöD):
Lohnerhöhung um 4,75 Prozent, sichere Altersversorgung
und neue Entgeltordnung

Bei den Tarifverhandlungen für die 2,14 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen gibt es eine Einigung. In Potsdam stellte ver.di-Verhandlungsführer Frank Bsirske ein Gesamtpaket vor, das die Sicherung der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung, eine neue Entgeltordnung für 1.088 Tätigkeiten und eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 4,75 Prozent beinhaltet – 2,4 Prozent ab 1.März 2016 und 2,35 Prozent ab 1.Februar 2017. Die Ausbildungsvergütungen werden in zwei Schritten um insgesamt 65 Euro erhöht – 35 Euro ab 1. März 2016 und 30 Euro ab 1. Februar 2017. „Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der die Reallöhne deutlich erhöht, die Kaufkraft stärkt und dazu beiträgt, den öffentlichen Dienst in Deutschland attraktiver zu machen“, sagte Bsirske. Die Warnstreiks von 100.000 Beschäftigten kurz vor den Tarifverhandlungen hätten für eine Beschleunigung der Gespräche gesorgt und einen akzeptablen Kompromiss ermöglicht.

Bis zuletzt hatten die Verhandlungspartner um eine Lösung für die betriebliche Altersversorgung gerungen, die bis zu einem Drittel der Rentenansprüche ausmacht. Dabei konnte eine Rentenkürzung verhindert werden. Der für eine zehnjährige Laufzeit gefundene Tarifkompromiss sieht vor, dass bei Kassen, bei denen finanzieller Handlungsbedarf besteht, ein zusätzlicher Arbeitnehmer-Eigenbeitrag in Höhe von 0,4 Prozent eingeführt wird. Im gleichen Umfang haben die Arbeitgeber einen Zusatzbeitrag zu leisten. Sofern Überschüsse entstehen, werden die Beiträge für beide Seiten gesenkt. Eine ähnliche Vereinbarung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bereits für den Tarifbereich der Bundesländer abgeschlossen.

Die neue Entgeltordnung bringt für einen großen Teil aller Berufe im öffentlichen Dienst auch eine finanzielle Aufwertung. Die Tarifvertragsparteien hatten mehrere Jahre über die Neubewertung von 1.088 der rund 4.000 Tätigkeitsmerkmale verhandelt und sich verständigt, die entstehenden Mehrkosten paritätisch aufzubringen. Die Gewerkschaften erklärten sich bereit, die Jahres-Sonderzahlung um vier Prozentpunkte abzusenken und für  drei Jahre einzufrieren, um Mehrkosten der Arbeitgeber hälftig zu kompensieren. In der Frage der tariflichen Ausschlussregelung für sachgrundlose Befristungen konnte keine Einigung erzielt werden.

Es sei zu begrüßen, dass der Bundesinnenminister die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten zugesagt hat.

Die Bundestarifkommission empfiehlt den Mitgliedern die Annahme des Tarifergebnisses in der nachfolgenden Befragung. Es gilt eine Erklärungsfrist bis zum 31. Mai 2016.


Warnstreik am ver.di-Haus -- Das KIT war dabei !


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Warnstreik_3

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Casino-Aktion am Campus Nord

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Arbeitgeberangebot programmiert Reallohnverlust Bsirske kündigt eine Ausweitung der Warnstreiks an


Die zweite Tarifverhandlungsrunde für die 2,14 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen in Potsdam ist am Dienstagnachmittag (12.04.) zu Ende gegangen.  --> weiterlesen

Flugblatt 2.Verhandlungsrunde






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Tarifrunde 2016



Soziale Komponente


Beim Gehalt ist noch viel Luft nach oben
Die Bundestarifkommission der Gewerkschaft ver.di hat am 18. Februar 2016 die Forderung für die Tarifrunde im öffentlichen Dienst bekannt gegeben. Betroffen sind in dieser Tarifrunde 2,14 Millionen Beschäftigte in Kommunalen- und Bundeseinrichtungen.

Die Forderungen sind wie folgt:
I. Entgelterhöhungen
  1. Die Tabellenentgelte des TVöD, des TV-V und der TV-N sollen um 6 Prozent erhöht werden.
  2. Die Entgelte der Auszubildenden und der 20 Praktikantinnen/Praktikanten sollen um 100 Euro monatlich    erhöht werden.
  3. Die Laufzeit der Entgelterhöhung soll nicht länger als 12 Monate betragen.
  4. Die Ergebnisse sollen zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfängerinnen und –empfänger des Bundes übertragen werden.

II. Auszubildende
  1. Die Auszubildenden sollen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung unbefristet im erlernten Beruf übernommen werden.
  2. Die Dauer des Erholungsurlaubs soll für alle Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten 30 Arbeitstage im Jahr betragen.
  3. Es soll ein Arbeitgeberbeitrag zur Steigerung der Ausbildungsqualität (z.B. Ausbildungsmittel, Fahrtkosten) geleistet werden.

III. Befristungen
Sachgrundlose Befristungen sollen ausgeschlossen werden.

IV. Altersteilzeit
Die Regelungen zur Altersteilzeitarbeit sollen über den 31. Dezember 2016 hinaus verlängert werden.

Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst lehnt jeden Eingriff in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung (Zusatzversorgung) ab.

Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst erwartet die Inkraftsetzung einer neuen Entgeltordnung im Bereich der VKA.




Stand: 14.11.2016       © Ver.di-Betriebsgruppe am KIT      Email: info ät wir-sind-kit.de