LoB - die zweite Runde
Mittlerweile ist nach der Sammlung von 825 Unterschriften am Campus Nord, darunter viele Gruppen- und Abteilungsleiter,
hinreichend deutlich geworden, dass die Betriebsvereinbarung zu LoB so nicht weiter Bestand haben kann.
Zur Begründung siehe den Rest dieser Seite und die beiden Unterseiten. Betroffen von LoB sind alle nach
TVöD bezahlten Kollegen am Campus Nord.
Im Kontext der gerade abgeschlossenen Tarifverträge zur KIT-Überleitung wurde vereinbart, dass das KIT drei
Jahre Zeit hat, eine neue LoB-Dienstvereinbarung zwischen Personalrat und Präsidium auszuhandeln. Bis zum Abschluss
einer neuen Vereinbarung wird der LoB-Topf pauschal ausgeschüttet. Siehe auch den Bericht der
ver.di-Verhandlungskommission im
PR-Sonderinfo, S.6.
Mehr über den Stand der Verhandlungen demnächst hier.
Was ist LoB?
LoB
steht für Leistungs orientierte
Bezahlung
und soll die Arbeitsmotivation erhöhen. Das klingt gut und wäre es auch,
wenn aus einem
Lob
nicht ganz schnell ein Tadel
würde.
Alle, die LoB nicht kennen, können unter den folgenden Links mehr über die
Funktionsweise von LoB erfahren und über seine - möglicherweise zum
Teil unbeabsichtigten -
Wirkungen.
Auf einen Bestandteil von Lob wird in den Unterseiten nicht eingegangen:
Das sind die im Zuge von LoB eingeführten
regelmäßigen Mitarbeitergespräche.
Über die sind sich nämlich im Wesentlichen alle einig: Sie sind
ein Gewinn und
sollten auf jeden Fall beibehalten werden.
Zusammengefasst bewirkt die derzeitige Umsetzung von LoB im Bereich des
Campus Nord des KIT, dass der Lobende zum Zeitpunkt des Lobens nicht
weiß, was sein Lob für den Gelobten Wert sein wird. Es kann
auch eine unterdurchschnittliche Bewertung dabei herauskommen und so
aus dem
Lob
ein
Tadel
werden.
Das ist für beide Seiten unerträglich: Für den
Bewertenden ebenso wie für den Bewerteten.
Das Verfahren ist intransparent,
ungerecht und belohnt Maßlosigkeit.
Vor allem
ist es eines auf keinen Fall: Motivierend!