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LoB - Leistungsorientierte Bezahlung
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Position:  KIT 2.0 / LoB

Leistungsorientierte Bezahlung (LoB)
für nach dem TVöD entlohnte Mitarbeiter des Campus Nord
 
LoB steht für Leistungs orientierte Bezahlung und soll die Arbeitsmotivation erhöhen. Das konnte die alte LoB-Regelung allerdings überhaupt nicht leisten, weshalb der Unmut über die seinerzeitige LoB-Dienstvereinbahrung immer größer wurde und bis tief ins Management (Gruppen-, Abteilungs- und Institutsleiter) hinein reichte. Das ist ungewöhnlich! Und deshalb haben wir die alten Seiten auch nicht einfach gelöscht, siehe Untermenü. Damit jeder neue und interessierte Kollege nachlesen kann, warum das so war und (fast) alle an einem Strang zogen.

In langwierigen Verhandlungen zwischen dem Personalrat und dem KIT-Präsidium über die Umsetzung der LoB-Regeln des TVöD konnte im Mai 2012 schließlich doch noch eine Einigung erreicht werden. Sie sieht für 2012 eine pauschale Auszahlung vor und ab 2013 sollen folgende Regeln gelten:
  1. Vereinheitlichte Mitarbeitergespräche am CN und CS nach §5 TVL
  2. 95% vom LoB-Topf gehen pauschal als Basisleistungsentgelt an alle nach dem TVöD Bezahlten
  3. 5% Zusatzleistungsentgelt für LoB-Empfänger
Das Zusatzleistungsentgelt wird vom Leiter der Organsiationseinheit auf Vorschlag seiner Führungskräfte verteilt, wobei eine schriftliche Begründung erfolgen muss. Die Verteilung erfolgt getrennt nach den bisherigen Sammelgruppen. Weitere Details können der entsprechenden Seite des Personalrats entnommen werden. (Der Link ist nur im Intranet gültig)

Damit konnten drei Ziele erreicht werden:
  1. Die Forderung nach einer pauschalen Ausschüttung konnte weitgehend erreicht werden.
  2. Die neue Regelung ist einfach und nachvollziehbar.
  3. Sie ist frei von unvorhersehbaren Seiteneffekten.
Die neuen LoB-Regeln legen die Verantwortung für eine "Prämie" wieder klar in die Hände von Personen anstatt einer anonymen Ausgleichs- und Verrechnungsformel. Und das ist richtig so. Denn wenn ein Vorgesetzter eine besondere Leistung belohnen will, dann soll er dafür auch gerade stehen: Entweder er wählt die richtigen Kollegen aus und dann sind alle einverstanden und fühlen sich vielleicht motiviert, bei passender Gelegenheit ebenfalls Besonderes zu leisten, ODER er wählt die Falschen aus. Der sich dann breit machende Unmut hat nun allerdings einen Adressaten. Und da man davon ausgehen kann, dass auch die OE-Leiter an einem guten Arbeitsklima in ihrer OE interessiert sind, werden sich entstehende Probleme meistens im Laufe der Zeit regeln. Und wenn nicht, ist das Volumen, um das es bei den 5% vom Topf noch geht, auch wieder nicht so groß, als dass es zu schreienden Ungerechtigkeiten kommen könnte.
Es sei noch angemerkt, dass die differenzierte Ausschüttung der 5% eine Forderung der Präsidiumsseite war.

Stand: 17.10.2012       © Ver.di-Betriebsgruppe am KIT      Email: info ät wir-sind-kit.de